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TIPP: Komplexität reduzieren!
Neue Aufgaben, neues Thema, neue Software, ... Vor Ihnen türmt sich ein Riesenberg Arbeit? "Zerlegen" Sie ihn in seine Einzelteile: überschaubare Einheiten, die Sie bewältigen können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Motivation wiederum trägt zum Gelingen bei. Und los geht’s!

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Mit allen Sinnen

Eine Flut von Wahrnehmungen stürzt in jedem Moment auf uns ein. Die Informationen, die das Gehirn verarbeitet, werden über die Sinne aufgenommen. Sie müssen sortiert, bewertet, mit anderen Informationen verknüpft, gespeichert und teils auch wieder gelöscht werden. Die Verarbeitung jeder eingehenden Information beansprucht Energie und Kapazität des Arbeitsspeichers.

Gute "Arbeitsbedingungen" für die Sinne schaffen eine wichtige Voraussetzung für mentale Leistungsfähigkeit.

Einige Anregungen:
 
Sehen: Wer gut sieht, nimmt Informationen schneller und zuverlässiger auf. Helles Licht am Arbeitsplatz, ein richtig eingestellter Bildschirm und eine gute Sehfähigkeit tragen dazu bei. Gerade wenn Sie viel am Bildschirm arbeiten, sollten Sie Ihre Augen regelmäßig überprüfen lassen. Denn gutes Sehen entlastet die Grauen Zellen, viel Lesen strengt dann weniger an. So vermeiden Sie Fehler und bleiben länger konzentriert.

Hören: Jedes Geräusch wird vom Gehirn verarbeitet. Auch wenn wir mental in der Lage sind, Hintergrundgeräusche auszublenden und uns bewusst auf die Arbeit zu konzentrieren – es kostet Energie. Schaffen Sie sich eine gute Konzentrationsbasis, indem Sie auf den Geräuschpegel in Ihrer Umgebung achten und ggf. Abhilfe schaffen: Den PC stumm schalten (kein Ton mehr bei Aktionen oder eingehenden E-Mails), Musik abstellen, (zeitweise) Tür und Fenster schließen. Sorgen Sie dafür, dass Sie entspannt und gut hören, z. B. auch indem Sie das Telefon auf die adäquate Lautstärke einstellen.

Riechen: Düfte beeinflussen unser Wohlbefinden und unsere Stimmung. Das wirkt sich nicht nur auf unsere Motivation aus, sondern beispielsweise auch auf die Lernfähigkeit. Düfte können dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen, wenn während des Lernens und beim Erinnern die Riechrinde im Gehirn durch denselben Duft aktiviert wird. So lässt sich einmal Gelerntes besser wieder abrufen. Zitrusdüfte können uns in positive Stimmung versetzen. Zimt und Minze können leicht anregend wirken und Motivation, Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit verbessern.

Schmecken: Während der Arbeit nebenbei Obst zu essen, z. B. ein Stück Apfel, Orange oder ein paar Weintrauben, hat gleich mehrfache Wirkung. Sie nehmen nicht nur einen gesunden Imbiss zu sich, sondern aktivieren durch die Begleitbewegung gleichzeitig Ihr Gehirn. Das funktioniert übrigens auch, wenn Sie Kaugummi kauen oder ein Bonbon lutschen.

Tasten: Die Wahrnehmung von Reizen über die Haut beansprucht Energie. Je mehr wir uns damit beschäftigen (müssen), desto eher leidet die Konzentration. Ist es zu kalt, zu warm, stoßen wir uns ständig den Ellbogen an oder drückt im wahrsten Sinne des Wortes der Schuh, stört das auf Dauer die Konzentration. Verringern Sie diese Reize: Eine angenehme Raumtemperatur, gut sitzende Kleidung und Schuhe, geeignete und passend eingestellte Arbeitsgeräte (Sitzhöhe, Armlehnen, Position Tastatur, Maus, etc.) vermeiden Störungen und fördern die Konzentration auf das Wesentliche.

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