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TIPP: Komplexität reduzieren!
Neue Aufgaben, neues Thema, neue Software, ... Vor Ihnen türmt sich ein Riesenberg Arbeit? "Zerlegen" Sie ihn in seine Einzelteile: überschaubare Einheiten, die Sie bewältigen können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Motivation wiederum trägt zum Gelingen bei. Und los geht’s!

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Eine Frage der Gestaltung: Gute Arbeit

Die Aussage von Arbeitsmedizinern ist eindeutig: "Gute Arbeit" ist eine Frage der Gestaltung. Sowohl der Arbeitsplatz, die Organisation wie auch die Inhalte der Arbeit sorgen bei richtiger Gestaltung dafür, dass berufstätige Menschen langfristig gesund, aktiv und leistungsfähig bleiben. Auch bei der Entwicklung von Stress am Arbeitsplatz ist die Arbeitsgestaltung ein wesentliches Kriterium.

Gut gestaltet ist demnach eine Arbeit, die

  • machbar ("menschenmöglich")
  • persönlichkeitsförderlich (interessant und positiv)
  • ohne gesundheitliche Gefährdung
  • ohne psychische Beeinträchtigungen

ist.

Eine gut gestaltete Arbeit fordert und fördert gleichermaßen, inspiriert und motiviert.

Dabei hängen die konkrete Gestaltung und ihr positiver Effekt stark von individuellen Faktoren ab. Persönliche Fähigkeiten und Eigenschaften, das vorhandene Wissen und auch die aktuelle Verfassung bestimmen mit, was jemand konkret als belastend oder inspirierend empfindet. Die Grenze zwischen Förderung und Überforderung verläuft bei jedem anders. Gut gestaltete Arbeit berücksichtigt daher individuelle Unterschiede.

Gut gestaltete Arbeit ist ein wichtiger Aspekt geistiger Fitness. Unabhängig von individuellen Faktoren gibt es allgemeine Kriterien, die die geistige Leistungsfähigkeit im Beruf fördern.
Eine gute Gehirnleistung verbessert die Voraussetzungen, Arbeitsanforderungen zu bewältigen und insgesamt zufriedener mit sich und seinem Leben zu sein.

Gut gestaltete Arbeit ist

  • Benutzer orientiert: die anstehende Aufgabe ist der Erfahrung und den Fähigkeiten derjenigen Person angepasst, die sie erledigen soll.
  • vielseitig/abwechslungsreich: zur Erledigung der Aufgabe sind mehrere Fertigkeiten und Fähigkeiten notwendig. Unterschiedliche Aufgaben erfordern unterschiedliche Fertigkeiten.
  • ganzheitlich: die Aufgabe ist von Anfang bis Ende zu erledigen. Sie enthält planende, ausführende, steuernde und kontrollierende Elemente.
  • bedeutsam: Die Aufgabe ist wichtig für den Arbeitsprozess.
  • mit Handlungsspielraum: Die Aufgabenstellung lässt Freiräume für eigene Gestaltung, z. B. in puncto Vorgehensweise, Zeitplan oder Reihenfolge von  Teilaufgaben.
  • sozial eingebunden: Wer eine Aufgabe erledigt, erhält eine Rückmeldung von Kollegen und Vorgesetzten. Die Qualität der Arbeit wird gewürdigt.
  • in Bewegung: Maßnahmen wie Gruppenarbeit und Arbeitsplatzrotation sind ebenfalls geeignet, mentale Fitness am Arbeitsplatz zu fördern und zu erhalten.
  • Entwicklungsmöglichkeiten: Darüber hinaus bietet gut gestaltete Arbeit die Möglichkeit, Neues zu lernen und sich weiter zu entwickeln.

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