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Informationen besser abrufen

Informationen aufzunehmen und im Gehirn einzuspeichern sind die ersten Schritte zu einer guten Gedächtnisleistung. Um die "Bibliothek im Kopf" nutzen zu können, fehlt noch ein weiterer: die Informationen im richtigen Moment wieder parat zu haben und gezielt abrufen zu können. Hier kommt der Arbeitsspeicher ins Spiel.

Dass Sich Erinnern keineswegs automatisch und jederzeit funktioniert, diese Erfahrung haben Sie sicher auch schon gemacht: Sie wissen genau, dass Sie etwas Bestimmtes gelernt, gesehen, gehört haben, einen Namen kennen. Die Information oder das Erlebnis ist unzweifelhaft in Ihrem Gedächtnis vorhanden – doch es fällt Ihnen im entscheidenden Moment nicht ein. Meist umso weniger, je angestrengter Sie darüber nachdenken.

"Es liegt mir auf der Zunge..."
Das gilt vor allem, wenn wir uns Informationen nicht bewusst einprägen, z. B. weil wir Dinge routinemäßig erledigen oder abgelenkt sind: die Schlüssel einstecken, die Kaffeetasse abstellen oder auch dies: Sie wissen genau, dass Sie die Unterlagen für die nächste Besprechung schon in der Hand hatten, erinnern sich aber nicht mehr daran, wo Sie sie hingelegt haben. Vielleicht waren Sie geistig schon mit etwas anderem beschäftigt. So fällt die Erinnerung jetzt schwerer, als wenn Sie den Vorgang bewusst erledigt hätten.

Teamleistung
Zum Abrufen von Informationen aus dem Gedächtnis ist der Arbeitsspeicher gefragt. Je größer seine Kapazität ist und je schneller dieser Teil des Gehirns arbeitet, desto effektiver werden Gedächtnisinhalte durchsucht und wieder gefunden. Bewusste gedankliche Verknüpfungen bei der Informationsaufnahme (s. Merkstrategien) wirken jetzt wie Pfade, die zur gesuchten Information hinführen. Ein leistungsfähiger Arbeitsspeicher ist die Basis der Informationsverarbeitung im Gehirn und sorgt für die Verbindung von aktuellen mentalen Anforderungen und im Gedächtnis gespeichertem Wissen und Erfahrungen. Damit er seine volle Leistungsfähigkeit entfalten kann, ist auch das richtige Aktivationsniveau wichtig. Stress oder Langeweile beeinträchtigen gleichermaßen die Gedächtnisleistung. Wer angespannt oder schläfrig ist, dem fällt es schwer, sein Wissen optimal zu nutzen. "Voll wach" erinnern wir uns am besten. (Mehr Informationen zum Arbeitsspeicher:
-> Länger leistungsfähig
, -> Konzentration)

Auf einen Blick

Wissen ist heute wichtiger denn je. Unterstützt durch neue Technologien vervielfältigt es sich ständig. Mit einem fitten Kopf fällt es leichter mitzuhalten. Merkstrategien und mentales Training helfen, sich besser zu erinnern und Erlerntes effektiver zu nutzen.