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TIPP: Komplexität reduzieren!
Neue Aufgaben, neues Thema, neue Software, ... Vor Ihnen türmt sich ein Riesenberg Arbeit? "Zerlegen" Sie ihn in seine Einzelteile: überschaubare Einheiten, die Sie bewältigen können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Motivation wiederum trägt zum Gelingen bei. Und los geht’s!

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Länger leistungsfähig

Der Kopf liebt es, gebraucht zu werden. Geistige Aktivität hält fit, denn sie kurbelt die Kommunikation zwischen den Nervenzellen im Gehirn an und hält sie so auf Trab. Dabei trägt die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung und das geschickte Managen von  mentalen Anforderungen dazu bei, die individuellen Ressourcen optimal zu nutzen.

Arbeitsspeicher fit machen

Seine mentale Leistungsfähigkeit zu steigern bedeutet vor allem, den Arbeitsspeicher fit zu machen. Die mental-aktiv-Maßnahmen konzentrieren sich genau darauf. Aus gutem Grund: Denn wie gut wir unser Wissen und unsere Erfahrungen nutzen können und mit neuen Anforderungen zurecht kommen, hängt vor allem von der Kapazität und Schnelligkeit des Arbeitsspeichers ab. Er ist die Informationsmanagement-Zentrale des Gehirns – ein komplexes System aus verschiedenen Hirnarealen, die flexibel miteinander reagieren und unterschiedliche Funktionen übernehmen. Hier werden alle eingehenden Informationen verarbeitet. Sie werden sortiert, bewertet, mit dem vorhandenen Wissen und Erfahrungen aus dem Gedächtnis verknüpft und auch wieder gelöscht. Die Basisgrößen des Arbeitsspeichers sind

  • Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit (IVG) und
  • Merkspanne.

Auf sie kommt es an, wenn es um Konzentration, schnelles Denken, Kreativität und das Bewältigen komplexer mentaler Anforderungen geht.

Zusammenhänge erkennen, sich in den unterschiedlichsten Situationen und Konstellationen adäquat verhalten, Neues lernen - was im Berufsalltag wichtig ist, erfordert geistige Beweglichkeit. Mit einem fitten Arbeitsspeicher funktioniert's.

Gezielte Aktivierung
Zur Aktivierung der Gehirnzellen gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen und Übungen. Zusammen genommen können sie die mentale Leistungsfähigkeit steigern bzw. erhalten. Wer diese Kenntnisse nutzt, kann die eigene geistige Fitness aktiv fördern.

Zwei Dinge sind dabei besonders wichtig:

  • Die "biologische Arbeitsbasis", das Funktionieren des Organs Gehirn sicher zu stellen: ausreichend schlafen, auf die Ernährung achten, sich regelmäßig bewegen und entspannen.
  • Die jeweiligen Anforderungen der individuellen Leistungsfähigkeit und aktuellen Verfassung anzupassen: das Gehirn fordern, aber weder über- noch unterfordern.

Viele Maßnahmen zur Aktivierung des Gehirns lassen sich gut in den beruflichen Alltag integrieren.

Ein Beispiel: Wenn Ihre Augen von der Arbeit am Bildschirm müde sind, ist Entspannung angesagt. Schauen Sie doch mal eine Minute aus dem Fenster, am besten ins Grüne. Sie werden merken, dass Sie sich anschließend wieder besser konzentrieren können. Probieren Sie es doch gleich einmal aus.

Mental-aktiv zu sein bedeutet, Anforderungen und Ressourcen aktiv zu managen und so das eigene Potenzial bestmöglich zu nutzen und effizient einzusetzen.

Gut zu wissen

Je aufnahmefähiger und schneller der Arbeitsspeicher ist, desto größer ist auch die geistige Leistungsfähigkeit. Mit einem fitten Arbeitsspeicher gelingt es leichter, auch hohe Anforderungen besser zu bewältigen und dabei ausgeglichener und belastbarer zu sein.