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Spezifische + allgemeine Fähigkeiten

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© Dr. Willmar Schwabe

Mentale Anforderungen zu meistern, erfordert den angemessenen Einsatz kognitiver Fähigkeiten. Man unterscheidet zwischen allgemeinen und spezifischen Fähigkeiten/Funktionen. Beide Gruppen sind trainierbar.

Zu den allgemeinen, grundlegenden kognitiven Fähigkeiten gehören

  • Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit (IVG)
  • Merkspanne
  • Konzentration

Sie sind genereller Art und spielen übergreifend bei verschiedenen anderen kognitiven Funktionen eine Rolle. So ist die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit beispielsweise Teil der Wahrnehmung, des mechanischen Lernens und des logischen Denkens. Mit einer hohen IVG als Grundlage lassen sich auch andere kognitive Fähigkeiten und die geistige Leistungsfähigkeit insgesamt steigern. Darum ist es so effizient, die allgemeinen kognitiven Fähigkeiten zu trainieren.

Ein Gehirn, das in der Lage ist, neue Informationen besonders rasch zu verarbeiten, tut sich bei geistigen Anforderungen leichter. Die Grundgrößen mentaler Leistungsfähigkeit zu trainieren, ist daher für Berufstätige besonders sinnvoll.

Spezifische kognitive Fähigkeiten hingegen sind einzelne, enger gefasste Funktionen, die sich klar voneinander abgrenzen. Dazu gehören

  • Kreativität,
  • logisches Denken
  • Aufmerksamkeit
  • Erkennen (z. B. von Gesichtern)
  • Wahrnehmung
  • Rechnen
  • Verstehen und Äußern von Sprache
  • Planvolle Durchführung von Handlungen

Die Grenzen zwischen allgemeinen und spezifischen kognitiven Fähigkeiten sind fließend.

Beide Arten können in mentalen Trainings geübt werden. Eine besonders schnelle Wirkung haben dabei formale Trainings, bei denen die allgemeinen kognitiven Funktionen IVG, Merkspanne und Konzentration trainiert werden wie z. B. das Mentale Aktivierungs-Training MAT®. Ihre Inhalte sind einfach gehalten, denn diese sind nicht Teil der Anforderung. Daher können formale Trainings von jedem, unabhängig von Wissensstand oder Leistungsniveau durchgeführt werden.

Beispiel: die MAT®-Übung "Finden und Wegstreichen", die die IVG trainiert und rasch den Arbeitsspeicher hochfährt. Nehmen Sie sich einen beliebigen Text, z. B. die Zeitung oder Werbung. Und nun streichen sie alle Worte an, die mit "B" beginnen. Schnell, ohne dabei den Inhalt des Textes zu erfassen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Schon 5 Minuten reichen. So "angewärmt" erreicht das Gehirn rasch sein optimales Aktivationsniveau. Sie sind wach, konzentriert und können mit den eigentlichen Aufgaben, die auf Sie warten, beginnen.

Übrigens: Beim Lernen bietet sich für das mentale Training eine Verknüpfung von Inhalt und Form an. Formale MAT-Übungen können um inhaltliche ergänzt werden, so dass das Training der allgemeinen kognitiven Fähigkeiten gleichzeitig auch Lerninhalte vermittelt bzw. auf den Lernstoff vorbereitet. Darüber hinaus können Sie mental-aktiv-Übungen machen, die die spezifischen kognitiven Fähigkeiten trainieren. Achten Sie dabei jeweils auf Ihr aktuelles Anspannungsniveau.
Jetzt wollen Sie es aber wissen?
Übungen, die die unterschiedlichen kognitiven Fähigkeiten trainieren, finden Sie hier: -> Wissen/Übungen

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