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TIPP: Komplexität reduzieren!
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Ressourcen – eigene Kraftquellen clever nutzen

Mentale Gesundheit hat viele Aspekte. Ihre Förderung auch. Die richtige Balance zwischen Anspannung und Entlastung ist ein solcher Aspekt. Die Nutzung und der gezielte Einsatz der vorhandenen Fähigkeiten oder auch deren Ausbau ein weiterer. Vorhandene Ressourcen richtig zu nutzen, ist daher eine wichtige Quelle geistiger Leistungsfähigkeit.

Ein Blick auf das Potenzial, das Menschen zur Verfügung steht, zeigt was in uns steckt und was uns unterstützt.

  • Wie nutzen wir unsere geistigen Ressourcen optimal?
  • Gilt das auch für die Schule?
  • Inwieweit können wir selbst aktiv werden?

Als Ressourcen werden fit und gesund machende Potenziale bezeichnet, die es einer Person individuell ermöglichen, sich mit geistigen Anforderungen erfolgreich auseinander zu setzen. Es sind die Kraftquellen (frz. source = Quelle), aus denen Menschen all das schöpfen können, was sie zur Gestaltung ihres Lebens, zur Erreichung von Zielen und zur Lösung von Problemen brauchen. Jeder hat sie, und sie sind vielfältig.

Ressourcen sind in diesem Zusammenhang individuelle, positive Potenziale, die zur Sicherung mentaler Fitness und Gesundheit beitragen.
Die eigenen Ressourcen clever nutzen heißt, mentale Anforderungen daraufhin abzustimmen, dass sie mit den zur Verfügung stehenden individuellen Potenzialen zu bewältigen sind und dabei jederzeit mental fit und gesund zu bleiben.

Gesundheitswissenschaftler unterscheiden zwei Gruppen von Ressourcen:

Interne (innere) Ressourcen
Das was in uns steckt – die individuellen Potenziale, über die eine Person verfügt. Dazu gehören so genannte "personale" und körperliche Ressourcen. Personale Ressourcen sind z. B. persönliche Fähigkeiten und Eigenschaften, Erfahrungen, Kompetenzen und Interessen. Sie stehen oft in einer engen Beziehung zu den körperlichen oder biologischen Ressourcen. So ist ein leistungsfähiges, funktionstüchtiges Gehirn die Voraussetzung für alle mentalen Prozesse. Das gilt für die geistige Leistung und die Bewältigung von Anforderungen, aber auch für Wohlgefühl, Tatkraft und Motivation.

Zwischen den biologischen Faktoren der Gehirnleistung und den mentalen Ressourcen bestehen so enge Zusammenhänge, dass die gezielte Verbesserung der Gehirn-Biologie wesentlich und grundsätzlich zur Verbesserung der mentalen Leistungsfähigkeit beitragen kann.

Beispiel: Wenn Beschäftigte unter- oder überfordert sind, kann beides zu einem Absinken ihrer Leistung führen. Die inneren Ressourcen zu nutzen kann hier z. B. bedeuten, die Arbeitsinhalte oder den Arbeitsrhythmus (Pausenzeiten) an die individuellen Potenziale anzupassen , so dass die  Regenerierung fördert und neue Ressourcen aufgebaut werden können.

Externe (äußere) Ressourcen
Das was uns umgibt - Potenziale, die sich außerhalb einer Person, in ihrer Umgebung befinden. Dazu gehören z. B. Familie, Freunde, Mitmenschen, auch Tiere und Pflanzen, die Wohnsituation – alles was wir als positive Kraftquelle nutzen können. Wenn es um die Unterstützung durch Menschen geht, werden diese auch als soziale Ressourcen bezeichnet.

Beispiel: Mit Gleichgesinnten etwas zu unternehmen, hebt die Stimmung und steigert die Motivation, Neues auszuprobieren. Bei Problemen auf die Unterstützung von Familie, Partner und Freunden zählen zu können, stärkt die eigene Position und hilft, einer Lösung näher zu kommen.

In vielen Fällen mag es schwierig sein, externe Ressourcen (Vorgesetzte, Arbeitsplatz) zu ändern.

Die internen Ressourcen jedoch sind beeinflussbar. So lässt sich die Leistung nicht nur durch eine Anpassung von Aufgabenstellungen an die individuellen Ressourcen steigern. Auch die generelle Fähigkeit, geistige Anforderungen erfolgreich zu meistern, ist trainierbar. Dazu gehören z. B. die  Sichtweise einer Person und ihre innere Einstellung zu einer konkreten Herausforderung. Motivation ist das Stichwort.

"Mental-aktiv im Beruf" zielt darauf ab, die internen Ressourcen zu entwickeln und so die mentale Fitness und Gesundheit zu fördern.

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