Aktuelles

TIPP: Komplexität reduzieren!
Neue Aufgaben, neues Thema, neue Software, ... Vor Ihnen türmt sich ein Riesenberg Arbeit? "Zerlegen" Sie ihn in seine Einzelteile: überschaubare Einheiten, die Sie bewältigen können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Motivation wiederum trägt zum Gelingen bei. Und los geht’s!

Besuchen Sie auch:

Dopamin – der Bote des Erfolgs

Der körpereigene Botenstoff Dopamin gilt als der "Schlüssel"-Neurotransmitter für mentale Aktivität. Er bewirkt eine Erhöhung der allgemeinen Aktivität der Nervenzelle, steigert den Antrieb und die Aktivierung von Gedächtnisprozessen. Er motiviert und fördert das Lernen. Dopamin sorgt dafür, dass wir in Erwartung eines Erfolgs konzentrierter, interessierter und ausdauernder arbeiten. Mit viel Dopamin in den Zellen denken wir schneller und zielgerichteter und trauen uns mehr zu. Es ist unsere "Belohnung" für Erfolg, denn bei Erfolg wird vermehrt Dopamin ausgeschüttet, man spricht auch von einer regelrechten "Dopamin-Dusche". Wahrnehmung und Gefühle werden dadurch positiv verändert. Forscher gehen davon aus, dass Dopamin diejenigen kognitiven Leistungen steuert, die Voraussetzung für Sprache und Denken sind:

  • Planung von Bewegungen
  • Merkspanne
  • Geistige Flexibilität
  • Abstraktes Denken
  • Zeitliche Sequenzierung
  • Kreativität.

Der Dopaminspiegel ist ein Maß für die geistige Leistungsfähigkeit. Eine vermehrte Dopamin-Ausschüttung, führt u.a. dazu, dass wir uns gut fühlen, Spaß haben, optimistisch und besonders aktiv sind. Dabei kommt dem Botenstoff eine Doppelfunktion zu: zum einen ermöglicht er es überhaupt erst, ein Erfolgserlebnis zu haben. Zum anderen sorgt er dafür, dass die mit diesem angenehmen Gefühl aufgeladenen Erfahrungen über den Hippocampus ins Gedächtnis eingespeichert werden. Dopamin führt so dazu, aus aktuellen Informationen richtige Voraussagen für die Zukunft zu treffen und damit Entscheidungsprozesse zu optimieren sowie Erfahrungen besser im Gedächtnis zu verankern. Wie ein Scheinwerfer lenkt der Neurotransmitter unsere Aufmerksamkeit auf alles Angenehme, Erfreuliche und Erfolg versprechende. Die Aussicht auf Erfolg wiederum motiviert uns, an einer Sache dran zu bleiben, bis wir das Ziel erreicht haben.

Steht im Gehirn ausreichend Dopamin als "Erfolgsträger" zur Verfügung, sind wir in der Lage, Ressourcen und Anforderungen gut zu managen.

Das liegt auch daran, dass Nervenzellen ausreichend Dopamin benötigen, um Synapsen bilden zu können, jene Verbindungen, durch deren Vernetzung unser Gehirn erst leistungsfähig wird.

Seine Signale übermittelt der Botenstoff den Nervenzellen im Gehirn über so genannte Rezeptoren, die an der Zelloberfläche sitzen. Besonders viele von Ihnen befinden sich in genau jenen Bereichen des Frontalhirns, denen Funktionen des bewussten und motivierten Lernens zuzuordnen sind:

  • im Präfrontalhirn – Arbeitsspeicher, bewusste Informationsverarbeitung
  • im Hippocampus – Tor zum bewussten/deklarativen Gedächtnis
  • in der Amygdala  - Speicherung emotionaler Muster und Reaktionen darauf
  • im Striatum, speziell in Teilen des Nucleus accumbens, der eine zentrale Rolle im Belohnungssystem spielt – Auswahl relevanter und (nach den bisherigen Erfahrungen) Erfolg versprechender Verhaltensweisen

Durch stets neue Fragestellungen und Themen können die Dopaminumsätze im Gehirn angekurbelt und so das Belohnungssystem stimuliert werden. Mentales Training und die richtige Strategie helfen dabei.

-> weiter