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TIPP: Komplexität reduzieren!
Neue Aufgaben, neues Thema, neue Software, ... Vor Ihnen türmt sich ein Riesenberg Arbeit? "Zerlegen" Sie ihn in seine Einzelteile: überschaubare Einheiten, die Sie bewältigen können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Motivation wiederum trägt zum Gelingen bei. Und los geht’s!

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Motivation schafft Leistung

Ob wir Herausforderungen meistern, ist keineswegs nur eine Frage unseres Wissens oder besonderer Fähigkeiten. Geistige Leistungsfähigkeit und Erfolg sind in hohem Maße eine Frage der Motivation. Wer motiviert ist, lernt leichter, sucht tatkräftig nach Lösungen für alle Arten von Problemen und bewältigt insgesamt neue Situationen besser. Zuversicht erzeugt Handlungsfähigkeit. Handlungsfähigkeit ist der erste Schritt zum Erfolg. Erfolgserlebnisse verankern sich in unserem Gedächtnis und verändern wiederum unsere Wahrnehmung hin zum Positiven. Wir denken optimistischer und trauen uns mehr zu. Allein das ist schon der nächste Schritt zum Erfolg.

Verantwortlich für den inneren Antrieb ist ein Belohnungssystem im Gehirn, das immer dann aktiv wird, wenn wir etwas erreicht haben oder zumindest an den Erfolg glauben. Es ist im sogenannten Streifenkörper, dem Striatum, lokalisiert. Dieses ist Teil des Großhirns und kontrolliert insbesondere die von Motivationen abhängigen Verhaltensweisen. Darüber hinaus regelt es das Zusammenwirken von Emotion, Kognition und motorischem Verhalten. Bei Erfolg schüttet das Gehirn den Botenstoff Dopamin aus, der dafür sorgt, dass wir uns gut fühlen und selbstsicher gleich die nächste Herausforderung angehen wollen.

Engagement mit Aussicht auf Erfolg

Bei der Fülle der Informationen, die auf das Gehirn einströmen und der großen Anzahl mentaler Anforderungen, die tagtäglich zu bewältigen sind, spielen zwei weitere Fähigkeiten eine große Rolle: die Mentalkompetenz und die Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) sind eng mit Motivation und Erfolg verknüpft.

Bei beiden geht es um die Frage wie wir bestimmte Anforderungen einschätzen, generell mit Neuem umgehen und uns dabei fühlen.

Mentalkompetenz
Das Gehirn prüft jede Anforderung danach, ob sie

  • verstehbar
  • machbar
  • sinnvoll

ist. Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, d.h. wenn zumindest eine geringe Aussicht auf Erfolg besteht, werden unsere inneren Kräfte geweckt, und wir sind motiviert und ausdauernd genug, unser Ziel mit der nötigen Konsequenz zu verfolgen. Mentalkompetenz ist ein wichtiger Aspekt mentaler Fitness. Sie trägt dazu bei, dass wir uns verstärkt den Anforderungen zuwenden, die wir bewältigen können und anderes weglassen.

Selbstwirksamkeitserwartung (SWE)
Das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten bestimmt in hohem Maße, ob wir eine Aufgabe erfolgreich meistern oder nicht. Getreu dem Motto erfolgreicher Sportler "Gewonnen wird im Kopf" hat eine Person mit hoher Selbstwirksamkeitserwartung die größere Chance auf Erfolg. Dabei sind kleine "Hilfsaktionen" erlaubt und sinnvoll: Machen Sie sich bewusst, was Sie alles können, teilen Sie sich Aufgaben in bewältigbare Einheiten ein und los gehts – ohne Stress und Angst, das ist wichtig.

Für den beruflichen Alltag bedeutet dies: wer es schafft, seine Arbeit und die unterschiedlichen Aufgaben nach den oben beschriebenen Kriterien zu gestalten, hat große Aussicht darauf, Anforderungen besser zu bewältigen. Denn mit jedem erreichten Teilziel wachsen die Zuversicht, das Durchhaltevermögen, die Konzentration und die Motivation, auch die nächsten Schritte zu schaffen. So entsteht eine Erfolgsschleife, die die Beteiligten selbst steuern und fördern können. Die bisherigen Erfahrungen belegen dies anschaulich (mehr dazu hier).

Wenn Sie also einmal das Gefühl haben, vor einem schier unüberwindlichen Berg von Aufgaben und Anforderungen zu stehen, erinnern Sie sich daran, was Sie alles schon geschafft haben. Portionieren Sie den "Berg" in kleine Häufchen, die viel leichter zu erklimmen sind.

Das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben vermittelt ein Erfolgserlebnis, das motiviert und zu weiteren Leistungen anspornt.

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