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TIPP: Komplexität reduzieren!
Neue Aufgaben, neues Thema, neue Software, ... Vor Ihnen türmt sich ein Riesenberg Arbeit? "Zerlegen" Sie ihn in seine Einzelteile: überschaubare Einheiten, die Sie bewältigen können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Motivation wiederum trägt zum Gelingen bei. Und los geht’s!

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Konzentration – der Blick für das Wesentliche

Auf der einen Seite eine Fülle von Informationen, die in jedem Moment auf das Gehirn einströmen, auf der anderen Seite ein Arbeitsspeicher, dessen Kapazität begrenzt ist und dessen Leistungsfähigkeit davon abhängt, ob ausreichend Energie zur Verfügung steht. In diesem Spannungsfeld kommt es darauf an, Ressourcen effizient zu nutzen, wenn wir geistig viel leisten und in kurzer Zeit möglichst viel Wissen verarbeiten wollen. Keine Sorge - dafür sind wir ausgerüstet: Das menschliche Gehirn besitzt die Fähigkeit, die eigene Aufmerksamkeit zu bündeln, sie auf bestimmte Informationen zu richten und Unwesentliches auszublenden.

Konzentration nennen wir diese kognitive Funktion, die Ausdauer und Aufmerksamkeit miteinander vereint. Sie ist ein wichtiger Eckpfeiler mentaler Fitness. Durch sie sind wir in der Lage, Informationen ganz gezielt aufzunehmen und zu verarbeiten und uns auch durch Störungen nicht ablenken zu lassen.

Konzentration – Synonym für höchste Aufmerksamkeit  und geistige Anspannung –  bewirkt die schnellere Bearbeitung von Informationen und betrifft folglich vor allem den Arbeitsspeicher.

Durch die Fokussierung auf bestimmte Aufgaben oder Inhalte kann das Gehirn mehr und länger arbeiten und so die vorhandenen Ressourcen besser nutzen. Vorausgesetzt, es steht genügend Energie dafür zur Verfügung, denn Konzentration braucht – Sie ahnen es schon – besonders viel Energie. Doch gerade beim Lernen geht es nicht ohne sie. Will man Konzentration und Ausdauer verbessern, ist es sinnvoll, die Merkspanne zu trainieren, denn sie ist der "Engpass" bei der Informationsverarbeitung. Zwar gibt es große individuelle Unterschiede, doch bei 9 bis 10 Sekunden ist üblicherweise das "Ende der Fahnenstange" erreicht. Die gute Nachricht: durch geeignete Übungen lässt sich die Merkspanne spürbar verlängern, so dass das Gehirn mehr Informationen verarbeiten kann und weniger Schaltpausen braucht. Die Folge ist, dass es uns leichter fällt, konzentriert zu arbeiten.

Geistige Leistungsfähigkeit bedeutet also auch, sich gut und lange konzentrieren zu können.

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