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TIPP: Komplexität reduzieren!
Neue Aufgaben, neues Thema, neue Software, ... Vor Ihnen türmt sich ein Riesenberg Arbeit? "Zerlegen" Sie ihn in seine Einzelteile: überschaubare Einheiten, die Sie bewältigen können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Motivation wiederum trägt zum Gelingen bei. Und los geht’s!

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"Die Akkus aufladen" – Das können Sie tun

Damit es gar nicht erst zum Burnout kommt, können Sie selbst einiges unternehmen.

Ein fitter Kopf und ein wirkungsvolles Stressmanagement helfen, die Anforderungen des Arbeitsalltags zu meistern und Überforderung zu vermeiden. 

Um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben, ist es wichtig, sich weder zu über- noch zu unterfordern. Richtig dosiert sind Anforderungen, die zur eigenen, aktuellen mentalen Leistungsfähigkeit passen. Ebenso wichtig ist es, sich zwischendurch immer auch zu entspannen – "loszulassen" – und wieder "aufzutanken".

Überlegen Sie, was Ihnen gut tut oder Ihnen beruflich weiterhelfen würde. Wie wäre es z. B. mit einem Kurs in Business English, um besser auf das nächste Telefonat vorbereitet zu sein anstatt weiterhin Angst davor zu haben? Oder reservieren Sie ab sofort einen Abend in der Woche für sportliche Aktivitäten – Schwimmen, Radfahren, Walken – um Anspannungen abzubauen. Nehmen Sie diesen Termin genauso ernst wie einen beruflichen. Wann haben Sie sich zuletzt mit Freunden auf ein Glas Wein getroffen, um entspannt zu plaudern und sich vielleicht sogar Ärger "von der Seele zu reden"? Gehen Sie es an.

Weitere Anregungen wie Sie sich gegen Burnout schützen können:

  • Setzen Sie sich realistische (erreichbare) Ziele
  • Schaffen Sie Distanz zum Job – Sie sind nicht für alles verantwortlich
  • Nehmen Sie eigene Schwächen mit Humor
  • Handeln Sie, anstatt sich von Ängsten lähmen zu lassen
  • Versuchen Sie nicht, immer perfekt zu sein – gut reicht meist völlig
  • Lassen Sie Arbeit am Arbeitsplatz und nehmen Sie sie auch gedanklich nicht mit nach Hause
  • Planen Sie private Verabredungen genauso fest ein wie geschäftliche Termine
  • Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden – tun Sie was Ihnen gut tut

Vorgesetzte können effektiv dazu beitragen, bei ihren Mitarbeiter/innen ein Burnout-Syndrom zu vermeiden, indem sie sie unterstützen und

  • auf Aufgaben gut vorbereiten
  • die Arbeitsorganisation optimieren
  • Arbeitslasten sinnvoll verteilen
  • ansprechbar sind für Fragen und Nöte
  • Lob und Anerkennung geben

Auch flexible Arbeitszeiten und Angebote zur Entspannung (freundliche Aufenthaltsräume, grüne Außenanlagen, Sportgeräte) helfen, Ausfallzeiten zu vermindern.

Wer sich den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen fühlt, sollte dringend handeln. Durchbrechen Sie aktiv den Kreislauf von Stress, Überforderung und Erschöpfung. Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Burnout-Syndrom ist behandelbar.

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