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TIPP: Komplexität reduzieren!
Neue Aufgaben, neues Thema, neue Software, ... Vor Ihnen türmt sich ein Riesenberg Arbeit? "Zerlegen" Sie ihn in seine Einzelteile: überschaubare Einheiten, die Sie bewältigen können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Motivation wiederum trägt zum Gelingen bei. Und los geht’s!

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Wer ist besonders gefährdet?

Was zunächst als "Manager-Krankheit" eingestuft wurde, betrifft längst nicht nur Führungskräfte. Burnout-gefährdet sind vor allem Personen, die sich besonders engagieren und mit viel "Herzblut" bei der Sache sind. Dies ist verstärkt in sozialen Berufen zu beobachten. Dazu gehören Alten- oder KrankenpflegerInnen, SeelsorgerInnen und  ÄrztInnen ebenso wie LehrerInnen. Generell erleiden Menschen in Dienstleistungsberufen häufiger ein Burnout als Beschäftigte anderer Berufe.

Das Thema ist in der Arbeitswelt noch immer weitgehend tabuisiert. Betroffene befürchten, am Arbeitsplatz Nachteile hinnehmen zu müssen und als nicht mehr belastbar und leistungsfähig zu gelten. Das wäre jedoch schlecht für die Karriere und die Anerkennung durch Kollegen und Vorgesetzte. Dies mag der Grund dafür sein, warum es vielen Betroffenen schwer fällt, sich einzugestehen, dass sie Hilfe brauchen und diese dann auch in Anspruch zu nehmen. Mit der öffentlichen Diskussion über das Thema kann sich diese Einschätzung ändern. Inzwischen gibt es eine Reihe von professionellen Angeboten zur Behandlung des Burnout-Syndroms.

Neben der objektiven Situation am Arbeitsplatz – überbordendes Aufgabengebiet, Zeitdruck, mangelnde Organisation, zu wenig Unterstützung durch Vorgesetzte, etc. – begünstigen bestimmte persönliche Faktoren ein Burnout: Menschen, die für eine Sache "brennen" oder per se recht ehrgeizig sind, fühlen sich eher chronisch überfordert als Personen, die eine größere Distanz zu ihrer Arbeit haben. Wer von  sich selbst besonders viel erwartet oder anderen helfen will und dabei nicht die Anerkennung erntet, die sie oder er sich wünscht, wird auf Dauer Schwierigkeiten haben, sich zu motivieren. All dies kann dazu führen, dass Berufstätige sich seelisch und körperlich verausgaben. Wer perfekt sein will und nach Lob und Anerkennung strebt, neigt zudem dazu, die eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen und Warnsignale wie z. B. Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden oder auch Panikattacken und Angstzustände zu ignorieren.

Umgekehrt können auch Menschen, die ausgesprochen wenig Ehrgeiz haben, unter Stress geraten. Denn auch Ihnen fällt es schwer, "Nein" zu sagen, sich abzugrenzen und die eigenen Bedürfnisse im Auge zu behalten.

Achten Sie daher auf sich und agieren Sie – Das können Sie tun.