Aktuelles

TIPP: Komplexität reduzieren!
Neue Aufgaben, neues Thema, neue Software, ... Vor Ihnen türmt sich ein Riesenberg Arbeit? "Zerlegen" Sie ihn in seine Einzelteile: überschaubare Einheiten, die Sie bewältigen können. Das stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Motivation wiederum trägt zum Gelingen bei. Und los geht’s!

Besuchen Sie auch:

Ganz persönlich – der menschliche Faktor

Der Umgang miteinander, die Beziehungen zu Vorgesetzten und Kollegen spielen am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle. Sie bestimmen das Arbeitsklima und beeinflussen unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. In einer Atmosphäre, die von gegenseitiger Wertschätzung und Unterstützung geprägt ist, lässt es sich gut arbeiten. Davon profitieren sowohl die Mitarbeiter als auch das Unternehmen.

Der Alltag sieht häufig anders aus. Wettbewerb, Leistungsdruck und Zeitnot belasten die "Groß-Wetterlage". Da werden Teamplayer zu "verbissenen" Einzelkämpfern und die nette Kollegin entpuppt sich als harte Konkurrentin. Von "Mobbing" und "Burnout" ist die Rede.

Beziehungen müssen gepflegt werden – im Privaten wie im Beruflichen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit hilft, Stress zu vermeiden. Denn schon das Gefühl, nicht allein vor einer Aufgabe zu stehen verleiht Sicherheit und lenkt die Konzentration auf die eigentliche Arbeit.

Erteilen Sie "Beziehungs-Stress" eine Absage:

  • Nehmen Sie sich die Zeit, persönliche Kontakte zu pflegen. Sprechen Sie dabei auch über Stimmungen und Gefühle. Bleiben Sie im Dialog, denn wer gut vernetzt ist, erleichtert sich nicht nur die Arbeit, sondern tut gleichzeitig etwas für seine seelische Gesundheit. Das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein und gebraucht zu werden, motiviert.
  • Nehmen Sie fachliche Kritik nicht persönlich. Möglicherweise ist sie berechtigt und bewahrt sie vor Fehlern. Diskutieren sie sachlich Lösungsmöglichkeiten. Vielleicht kommen Sie gemeinsam zu einer Lösung, die einem allein nicht eingefallen wäre.
  • Sprechen Sie Unstimmigkeiten oder Probleme möglichst zeitnah an. Seinen Ärger stets herunter zu schlucken und Schwierigkeiten, Fehlverhalten oder gar persönliche Angriffe auf sich beruhen zu lassen, kann zu keiner Lösung führen. Vieles lässt sich in einem ruhigen Gespräch klären. Missverständnisse schaffen Sie so am besten aus der Welt.
  • Suchen Sie sich Unterstützung. Sie müssen nicht alles mit sich selbst abmachen. Überlegen Sie, mit welchem Vorgesetzten oder Kollegen Sie sich austauschen können und wer Ihnen zur Seite stehen kann.
  • Wer etwas erfahren möchte, muss zuhören: Aktives Zuhören ist eine Methode, die dem Gegenüber Wertschätzung und Aufmerksamkeit signalisiert und dadurch eine offene Atmosphäre schafft. Nonverbale Aktionen wie Kopfnicken, direkter Blickkontakt, etc. begleiten das Zuhören. Weitere Techniken sind Zusammenfassen, Wiederholen, Nachfragen. Ganz wichtig: die Reaktionen dürfen keine Wertung des Gesagten enthalten. Das hilft beiden Seiten, Klarheit zu gewinnen und zu einer guten Lösung zu kommen.
  • Sich helfen lassen: Funktionierende persönliche Beziehungen machen stark und können sogar vor seelischen Erkrankungen schützen. Umgekehrt können Dauerstress und fortgesetzte persönliche Angriffe (Mobbing) krank machen. Wenn Sie sich über einen längeren Zeitraum (Arbeitswissenschaftler sprechen von zwei Wochen) derart gestresst, psychisch unter Druck gesetzt, niedergeschlagen oder angespannt fühlen, dass die Arbeit und Ihr Privatleben darunter leiden, schauen Sie sich nach Hilfe um. Auch wenn Sie im Moment keine Lösung sehen – mit professioneller Unterstützung lässt sich meist ein Weg finden. Länger andauernde psychische Belastungen können zu einem Zustand emotionaler Erschöpfung (Burnout Syndrom) führen, der u.a. mit psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen einhergeht. Steuern Sie rechtzeitig gegen – mit einem gebrochenen Arm würden Sie ja auch zum Arzt gehen...

Wenn alle an einem Strang ziehen, erzielt ein Team das beste Ergebnis.

-> weiter